Archive for September, 2009

Atmosphericals© live – ein Betatest

Mit Atmosphericals© haben wir ein Tool entwickelt, das der Live-Kommunikation neue Wege eröffnet. Frühe Formen wurden schon bei einer Reihe von IDEAS-Events der letzten Jahre erfolgreich eingesetzt, die jüngsten Schritte und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten stellen jedoch einen riesigen Entwicklungssprung dar. Um technische Bedingungen und Inhalte zu testen, aber auch und besonders um Reaktionen einzufangen, gab es am 24. September im Hamburger Club KIR eine Live-Demonstration. Mit den jetzt gewonnen Erfahrungen kann Atmosphericals© ins Business starten und auf Events, Messen und anderen Veranstaltungen für große Effekte bei begrenztem Aufwand sorgen.

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Big Beta – Nachklapp zum KIR

Am 24. September hat der lange angekündigte Atmosphericals-Abend im KIR nun stattgefunden und wir hatten einigen Grund zur Freude. Viele interessierte und uns seit langem mit Fragen bestürmende Menschen aus dem näheren und weiteren Umfeld waren da und fanden einen Club vor, der sich für diesen Abend auf spezielle Weise präsentierte. Das Atmospherical ‘Nest’, ein Feuerwerk aus Objekten und Farben, bewegte sich im Zentrum der Location auf zwei 2 x 4 Meter großen Leinwänden und bestimmte damit den Raum.

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Endlich online

Die erste Deadline darf man an dieser Stelle gar nicht verraten – aber sie ist ja auch spätestens dann nicht mehr wichtig, wenn die letzte eingehalten wurde. Sehr lange hatte die bisherige IDEAS-Website Bestand und sie ist immer noch frisch genug, um weiterhin im Hintergrund über Details zu informieren.

'Rot' - Intro zur bisherigen Website

'Rot' - Intro zur HTML-Website

Inzwischen hat das so genannte Web 2.0 Seh- und Lesegewohnheiten so stark beeinflusst, dass niemand daran vorbei kommt. Wo eben noch glatte HTML- und spacige Flash-Seiten die Besucher beeindruckten, ist jetzt Aktualität und Einfachheit gefragt. Besonders letzteres ist – Ironie des Geschehens – gar nicht so einfach. Wir werden uns aber Mühe geben, auch dabei immer besser zu werden. Bei allem anderen sowieso!

Darkroom neu interpretiert

Atmosphericals? am 24.09.2009 20:30 Uhr im KIR – Live-Performance und Clubabend

Animierte Bilder kennt mittlerweile jeder – ob aus dem Internet, von Popkonzerten oder auch nur einfach als Bildschirmschoner. Fast haftet ihnen damit etwas alltägliches an, es sei denn, sie begegnen einem plötzlich in einer Kunstausstellung. Irgendwo dazwischen bewegen sich die Atmosphericals? des Designers und Ambient-Musikers Free D.

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Der Link zur Aktion

Mit großen Schritten nähert sich der 24.09

Der Auftritt im Kir steht unmittelbar bevor und wer mag, kann diesem Link folgen und ihn weitersenden.

http://atmosphericals.de/Kir/

Atmosphericals© und Viva con Aqua

Wasser ist Leben –  die Trinkwasserinitiative Viva con Agua de Sankt Pauli / Viva con Agua und die Welthungerhilfe

Viva con Agua de Sankt Pauli

Die Initiative Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. setzt sich seit 2005 für einen menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser ein und unterstützt Projekte, die in Entwicklungsländern die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen nachhaltig verbessern. Darüber hinaus sind Umweltschutz und insbesondere Gewässerschutz Ziele der Organisation.

Viva con Agua versteht sich als offenes Netzwerk und als Plattform für Eigeninitiative in der Entwicklungszusammenarbeit.

Die von dem ehemaligen FC St. Pauli-Fußballprofi Benjamin Adrion ins Leben gerufene Initiative organisiert verschiedenste kulturelle und sportliche Events. Durch Konzerte, Partys, Lesungen, Ausstellungen, Benefiz-Fußballspiele und vieles mehr schafft der Verein Bewusstsein für die weltweite Trinkwasserproblematik. Die Erlöse der Veranstaltungen fließen in Projekte, welche gemeinsam mit der Welthungerhilfe (WHH) realisiert werden.

Viva con Agua und die Welthungerhilfe
Seit 2005 arbeitet Viva con Agua erfolgreich mit der Welthungerhilfe zusammen. Durch ihre langjährige Kompetenz in der Entwicklungszusammenarbeit stellt die WHH den nachhaltigen Erfolg der Projekte sicher.

Neun Projekte weltweit hat Viva con Agua bereits realisiert und damit 50.000 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht.

Auszeichnungen:
Utopia Award 2008 für Benjamin Adrion in der Kategorie „Vorbilder“
Ausgewählter Ort im „Land der Ideen“ 2007 (Schirmherrschaft Bundespräsident Horst Köhler)
Bundessieger „start social“ 2007 (Schirmherrschaft Bundeskanzlerin Angela Merkel)
taz-Panter-Preis 2006 für Benjamin Adrion als „Held des Alltags“

Pressekontakt: Viva con Agua | Christian Wiebe | Große Brunnenstraße 63 A |  22763  Hamburg Tel: 040 – 412 609 13 | Fax: 040 – 320 869 05 | Mobil: 0176 – 245 204 88 Mail:  C. Wiebe@vivaconagua.org  | Web:  www.vivaconagua.orgmyspace.com/vivaconagua

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Historisches

Ambient bezeichnet eine Variante der elektronischen Musik

Sie soll eine bestimmte Atmosphäre schaffen ohne dabei aufdringlich zu sein. Melodien und Rhythmus stehen bei dieser Musik im Hintergrund. Sanfte langgezogene Klangflächen, Geräusche sowie räumliche Effekte wie Hall und Echo sind die bevorzugten Stilelemente dieser Musik.

Als Begründer des Ambient gilt aber der frühere Roxy-Music Keyboarder Brian Eno, der den Stil mit der Veröffentlichung seines Albums „Ambient 1: Music for Airports“ geprägt hat. Die Veröffentlichung war tatsächlich als Musik für öffentliche Gebäude wie Flughäfen gedacht. Sie hatte den Anspruch, sowohl für Durchreisende, als auch für Wartende angenehm und interessant zu sein, selbst wenn die Wartezeit so lange ist, dass das Album mehrere Male hintereinander gespielt wird.

Muzak (Wikipedia)

Damit wird Musik bezeichnet, die gewöhnlich in Fahrstühlen, Kaufhäusern, Hotels und manchen Arbeitsumgebungen eingesetzt wird.

Es handelt sich dabei um funktionelle Musik, die vom Hörer unbewusst wahrgenommen werden soll um ihn heiter zu stimmen und um eine entspannte Atmosphäre beim Einkauf oder bei der Arbeit zu schaffen.

In Warenhäusern wird auf Gesang üblicherweise verzichtet, um dem Hörer nicht zu viel Aufmerksamkeit abzuverlangen. Die Lautstärke liegt nur geringfügig über dem Geräuschpegel der Umgebung. Auf Dissonanzen wird gänzlich verzichtet. Die Beschallung erfolgt oft indirekt über mehrere hoch angebrachte Lautsprecher und kann so in jedem Bereich des bespielten Raumes fast gleich laut wahrgenommen werden.

Oft auch als Kaufhausmusik oder Fahrstuhlmusik bezeichnet, wird der Begriff abwertend für besonders einfache oder seichte Musik verwendet.

Heutzutage wird nicht nur zwischen Fahrstuhlmusik und professioneller Hintergrundmusik, sondern auch Vordergrundmusik unterschieden. Dabei ist nicht nur die “Berieselung” des Kunden, sondern teilweise sogar eine unbewusste Steuerung des Kunden oder Gastes und seine engere Bindung an das jeweilige Unternehmen das Ziel. So wird z. B. moderne und aktuelle Musik gerne bei Unternehmen im Bereich Lifestyle wie z. B. Modeketten, Schuhhäusern, Design-Hotels und Szenebars eingesetzt. Der Kunde kommt hier gerne her, weil ihm die Musik zusagt.

Für andere Unternehmen soll die Musik im “Hintergrund” eine klare, weitere Aussage über das Unternehmen abgeben, “Audio branding“, und das Unternehmen damit für den Kunden wiedererkennbar machen.

Der funktionale Aspekt von Muzak besteht in der gezielten Veränderung der akustischen Verhältnisse am jeweiligen Einsatzort in eine bestimmte, vom Auftraggeber gewünschte Richtung. Muzak dient z. B. sowohl der Überlagerung störender Umgebungsgeräusche als auch der Vermeidung einer unerwünschten, weil als bedrückend empfundenen Stille. Motiviert ist diese Veränderung stets durch das Bestreben, die Stimmung und Gefühlslage der Menschen, die sich (oft zufällig) in einer bestimmten Umgebung aufhalten, in eine positive Richtung zu lenken und sie so zum Verweilen anzuhalten und für andere Botschaften empfänglich zu machen. Sehr häufig handelt es sich bei diesen Botschaften um Werbebotschaften, die die Menschen zum Konsum anreizen sollen. Muzak wird aber auch – insbesondere in den USA oder in Kanada – im öffentlichen Raum eingesetzt, um Passanten psychoakustisch (etwa aggressionshemmend) zu beeinflussen.

In Hamburg dient die Beschallung des Hauptbahnhofs mit klassischer Musik zu der politisch gewollten Vertreibung der sich dort früher konzentrierenden Junkie-Szene. Den Junkies wird durch den ihrer Szene fremden Klangteppich signalisiert, sich am „falschen“ Ort aufzuhalten, was – zusammen mit ordnungspolizeilichen Maßnahmen – tatsächlich eine Vertreibung der Szene aus dem unmittelbaren Bahnhofsumfeld bewirkt hat. Dieses Modell haben auch andere Städte wie München und Bielefeld übernommen.

- Entspannungsmittel Musik.

Sobald man die Augen schließt, und der Musik lauscht, entspannt sich der Körper,der Pulsschlag sinkt auf Normalwerte. Man beruhigt sich.

- Stimmungslage durch Klang

Unser Ohr ist sehr feinfühlig. Es gibt die allerkleinsten Impulse über den so genannten Nervus Vagus an alle wichtigen Organe unseres Körpers weiter.

- Funktion

Erzeugung einer angenehmen, ruhigen Atmosphäre und Anregung einer positiven Grundstimmung, Steigerung der Konzentration und Leistungsfähigkeit, Verbesserung von Lern und Merkfähigkeit. Förderung von Gelassenheit Verstärkung der inneren Ruhe sowie Abbau von Stress.

- Erweiterte Einsatzgebiete

Arztpraxen/Krankenhäuser, Flughäfen, Bahnhöfe, Kaufhäuser, Messen

Atmosphericals© live im Kir

- Mit allen Sinnen -
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Das Gehirn befindet sich an einem dunklen, abgeschlossenen Ort. Dort interpretiert es die Signale, die durch die Sinnesorgane vermittelt werden. So entsteht unser Bild der Welt aus der Verarbeitung dieser Sinnesreize. Diese Interpretationen wiederum, erzeugen Erfahrungen und beflügeln unsere Vorstellungskraft. Unsere Realität ist also das Resultat dieser Informationen und somit äusserst subjektiv. Andererseits sucht unser Gehirn ständig nach Zusammenhängen innerhalb dieser wahrgenommenen chaotischen Prinzipien.

Atmosphericals© schaffen Räume ohne Steine und die darin entstandenen Emotionen nimmt jeder mit nachhause. Durch Atmosphericals© entsteht kein Gramm Müll und kein Ballast, sie sind leicht und körperlos. Sie verankern schöne, wichtige und bewegende Erinnerungen, indem man sie wahrnimmt und sich auf sie einlässt.

Die am 24. September im KIR präsentierten Atmosphericals© sind ein Produkt des künstlerischen Schaffens von Free D. – In seiner Arbeit als Designer schafft Free D. faszinierende Erlebniswelten für Museen, Ausstellungen, Science Center, Freizeitparks, Messen, Events u.v.m. Durch interaktive Elemente und die Vermittlung von Inhalten über verschiedene Sinnesebenen wie Bild, Klang und Duft wird der Betrachter/Besucher stärker in diese Welten gezogen. Die in diesem Zusammenhang verwendeten Präsentationstechniken wie 3d Modelling, Rendering und Realtime Environment Programming sind dabei oftmals die Mittel seiner Arbeit. Zu unterschiedlichen Themen werden Projekte mit größtenteils interaktiven Inhalten bei Ausstellungen und Liveauftritten in Form großformatiger Projektionen präsentiert.

Ein anderer, von Beginn an künstlerisch motivierter Schwerpunkt von Free D. ist die Musik. In den frühen achtziger Jahren übten die gerade aufkommenden elektronischen Musikinstrumente eine große Faszination auf ihn aus. Die kreative Auseinandersetzung mit dieser Instrumentengattung brachten ihm 1985 den ersten Preis eines Internationalen Kompositionswettbewerbes (ROLAND Synthesizer Tape Contest) ein. Mitte der 90er Jahre entdeckte er die Möglichkeiten so genannter Loopdelays.

Eine Digitaltechnik, die vergleichbar mit Tonbandschleifen beliebiger Länge ist. Die Wiederholungen des Gespielten üben dabei eine ungeheure Sogkraft aus.  Gleich dem Inneren eines Kaleidoskopes winden sich die improvisierten Klänge durch Schichten wiederkehrender Motive. Diese Atmosphericals© spielen mit dem offenen Raum und beleuchten die Stille darin. Das unbeschreibliche Spektrum an Klängen erzeugt Free D.mit seiner „FX-Guitar“.

Infos und Teaser unter:
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